Erste Hilfe bei Depression und Trauer

Erste Hilfe bei traumatisierenden Eindrücken

Traumatisierende Erlebnisse lösen Emotionen aus, die der Betroffene nach Wochen oder Monaten nicht verarbeiten kann. Es kommt wieder und wieder zu dem überwältigenden Gefühl, nicht mehr weiterleben zu können oder gar zu Todeswünschen. Starre, Taubheit oder überbordende Aktivität können den Lebensalltag massiv beeinträchtigen oder unmöglich machen. Manchmal funktionieren die Betroffenen im Alltag, werden aber von Emotionen hinweggespült, sobald sie zur Ruhe kommen.

Nicht immer, aber häufig ist Trauer die Leitemotion einer Traumatisierung. Und nicht immer ist ein Todesfall Ursache von Trauer. Trennungen, Brüche in Lebenskonzepten, Verfremdungen oder Verfeindungen mit Bezugspersonen können ebenfalls Trauerreaktionen auslösen. Auch eine Depression kann ähnliche Symptome zeigen.

Als Erste Hilfe auf dem Weg zu einer autonomen Lebensgestaltung dienen Einzelgespräche mit einer therapeutischen Beraterin. Die Gespräche sind oder ersetzen keine Therapie. Sie können im Einzelfall aber das Bewusstsein stärken, eine Therapie anzustreben. Angelegt sind die Einzelgespräche so, dass Menschen nach traumatisierenden Erlebnissen in wenigen einstündigen Sitzungen individuelle Entlastung erfahren und Verfahren lernen, mit denen sie sich selbst vor überbordenden Emotionen schützen können.

So stabilisiert, ist anschließend der Übergang in einen unserer geleiteten Trauergesprächskreise möglich.

Kontakt

Informationen und Anmeldung: 05121 / 51 62 86.

Angebotsleitung

Christiane Grabow, Studium mit Schwerpunkt Pädagogik und Psychologie, systemischer Coach, Ausbilderin für systemische Aufstellungen, Heilpraktikerin für das Gebiet der Psychotherapie, Weiterbildung zur Lösungsorientierten Traumatherapeutin, Ausbildung in EMDR, Projektleiterin „Erste Hilfe bei Depression“ im Verein für Suizidprävention e.V.